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Wie schreibe ich einen guten Text?

Die Antwort ist einfach, die Umsetzung schwer: Ein guter Text spricht die Zielgruppe genau an. Um also einen guten Text schreiben zu können, müssen Sie sich erst einmal in die Zielgruppe hineinversetzen können. Noch schwieriger wird es, wenn Sie keine klar umrissene Zielgruppe haben. Dann sollten Sie diese Abgrenzung erst einmal ziehen und die Sprache für Zielgruppe kurz analysieren: wissenschaftlich, boulevardmäßig, intellektuell anspruchsvoll, analytisch, vereinfachend ...

Nur, wenn Ihre Leser die Texte gern und ganz lesen, sind sie gut. Sie merken das spätestens, wenn Sie die Leserschaft um Feedback bitten, und keine Antwort darauf bekommen.

Darüber sollten Sie sich bewusst sein

  • Besucher einer Webseite lesen quer, sie überfliegen den Text, bevor Sie ihn „richtig“ lesen.
  • Am Bildschirm liest es sich langsamer als auf dem Papier
  • Wer im Internet Texte liest, hat keine Zeit
  • Die Geduldsschwelle bei unverständlichen, schwierigen Texten liegt wesentlich niedriger als bei Drucksachen
  • Bildbegleitungstexte und Untertitel werden bevorzugt und zuerst gelesen

W-Fragen und die 4P

Wahrscheinlich kennen Sie die W-Fragen aus dem Journalismus (Was, wo, wer, wann, wie, warum und welche Quelle). Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, gilt ein journalistischer Beitrag als professionell. Doch dieses Prinzip gilt eigentlich für alle Texte. Prüfen Sie deshalb, ob diese Grundfragen im Text behandelt werden und bessern ggf. nach.

Viele Texter sehen „die 4 P“ als Voraussetzung für wirkungsvolles Schreiben. Dabei geht es um die Grundbedürfnisse
  • Pride,
  • Pleasure,
  • Profit und
  • Peace.

    Zollen Sie Ihren Lesern also Anerkennung, sorgen Sie für Spaß oder Genuss, denken Sie daran, dass jeder die Chance haben will, etwas zu verdienen (Schnäppchen) oder einen Nutzen daraus zu ziehen, wenn er seine Zeit auf Ihren Webseiten verbringt und schließlich: Peace, d.h. Seelenfrieden und Sicherheit.

    Überfordern Sie daher die Leser nicht mit ausgefallenen Gedankensprüngen und sehen Sie zu, dass alle technischen Features auf Ihrer Präsenz nach allgemein verständlichen und üblichen Prinzipien funktionieren. Fordern Sie ggf., dass komplizierte oder unverständliche Elemente neu programmiert werden, denn es geht schließlich um die Wirkung IHRER Texte.

    Grundregeln für Online-Texte

    • Der Spannungsbogen muss auf den Kopf gestellt werden (sog. umgekehrte Pyramide): Das Wichtigste zuerst, das Unwichtigste zuletzt (und am Besten ganz streichen)
    • Kernaussagen sind zu kennzeichnen (eigener Absatz, ggf. fett formatiert)
    • Unterstreichen von Text ist verboten (bleibt Hyperlinks vorbehalten)
    • In einem Absatz sollte nur ein Gedanke oder Argument abgehandelt werden.
    • Verben statt Substantive, Aktiv statt Passiv, Adjektive vermeiden, sparsam mit Metaphern sein, Vorsicht mit Ironie!
    • Jargon nur anwenden, wenn die Zielgruppe ebenfalls Jargon verwendet, d.h. dass der Text sich ausschließlich an fachlich versierte Leserschaft richtet.
    • Der kürzeste Begriff ist zu verwenden. Technik statt Technologie, Firma statt Unternehmen, Bank statt Finanzdienstleistungskonzern.
    • Die Überschrift muss kurz und aussagekräftig sein.

    Überschrift texten

    Große Zeitungsredaktionen haben Redakteure, die allein für die Schlagzeilen verantwortlich sind. Daran sehen Sie, wie wichtig die Überschrift ist. Ein guter Text mit schlechter Überschrift ist ein schlechter Text, weil er nicht gelesen wird. Texten Sie die Überschrift daher sorgfältig und nehmen Sie sich Zeit dafür.

    Bei Nachrichtentexten muss Wer und Was in der Überschrift genannt werden. Eine gute Überschrift darf ruhig originell sein. Vermeiden Sie aber kryptische Rubriken und Wortspiele. „Rotes Licht statt blaue Flecken“ mag dem Verfasser pfiffig erscheinen, der Informationswert ist Null. „Ampelanlage soll Unfälle verhindern“ wäre die korrekte Überschrift. Will man es originell, geht auch „Mit roten Ampeln gegen blaue Flecken“.

    Es sollte ein Bedürfnis des Lesers geweckt werden, z.B. Neugier, Geldverdienen, Gesundheit.

    Damit eine Überschrift nicht alleine dasteht, gibt es zusätzliche Erläuterungen in bis zu drei kurzen Sätzen, die den Leser zur Entscheidung bringen, ob dieser Text für ihn interessant ist oder nicht: Unterrubriken oder Anreißer.

    Anreißertexte richtig formulieren

    Anreißertexte befinden sich meist auf einer Eingangsseite und dienen dazu, den Leser zum Weiterlesen zu veranlassen. Diese Texte sind in der Regel sehr kurz (50 bis 300 Zeichen) und werden bei Redaktion.biz im Artikeleditor im Feld für die Zusammenfassung eingegeben.

    Ein paar Anreißertypen…

    ABSTRAKT
    Eine gründliche Zusammenfassung, die für sich selbst stehen kann und bereits einen guten Informationswert besitzt. Nur wer wirklich am Thema interessiert ist, liest mehr, alle anderen wissen damit genug.

    NACHRICHTEN-EINSTIEG
    Alle W-Fragen werden beantwortet (ähnlich wie der Vorspann in einer guten Tages-zeitung). Man liest weiter, weil man noch mehr wissen will.

    CLIFFHANGER
    Das Thema wird zusammengefasst, aber eine wichtige Frage bleibt offen. Man liest aus Neugier weiter.

    ANREISSERLINK
    Die reine Schlagzeile. Man liest weiter, weil man wissen will, was eigentlich los ist.

  • In diesem kurzen Glossar werden die wichtigsten Begriffe rund um das CMS erklärt...

    Glossar von A - Z

    Was muss ich beim Reservieren von Domainnamen beachten?

    Was muss ich beim Reservieren von Domainnamen beachten?

    Wie schreibe ich gute Texte?

    Wie schreibe ich einen guten Text?